Geschichte der Zentralsportanlage Rothtal:

Schon in den fünfziger Jahren warteten die sportlich Aktiven der Gemeinden Horgau, Auerbach und Streitheim auf die Flurbereinigung und hofften, dass die Gemeinden bei der Neuverteilung den Interessen des Sports, denen heute auch auf höchster Ebene immer mehr Bedeutung beigemessen wird, Rechnung tragen werden. 

Dies ist 1969/70 mit der Auswerfung des vier Hektar großen Geländes in sehr großzügiger Weise geschehen. Mit der Gründung des Zweckverbandes "Zentralsportanlage Rothtal" am 27. Mai 1970, in dem sich die Gemeinden Auerbach, Horgau, Streitheim sowie die SpVgg. Auerbach/Streitheim e. V. und der FC Horgau e. V. zusammenschlossen, war die entscheidende Voraussetzung für die Sportanlage geschaffen.

Die Verantwortlichen befassten sich alsbald mit der Planung und übertrugen diese dem Architekten und Bauingenieur Edmund Seckler aus Inningen. In der Planung war im Gesamtkonzept eine Kampfbahn Typ C, ein Nebenspielfeld, ein Kleinspielfeld, ein Sportheim, eine Turnhalle und eine Schwimmhalle enthalten. 

Die Anlage wurde zwischen den Gemeinden Horgau und Auerbach südlich der Bundesstraße 10, beim so genannten Kreuzbückel, errichtet - auf einem Südhang, der ein Gefälle von ca. 7,5 m aufweist. 

Durch die sanfte Anhöhe wurde eine reizvolle Einbettung in das Gelände erreicht. So bietet sich dem Beschauer und Naturfreund ein freier Blick über Horgau und das ganze Rothtal.