Chronik der Zentralsportanlage Rothtal
Januar 1969:
Gesprächsrunde im Kreisjugendheim Dinkelscherben zwischen Kreisjugendleiter
Alfons Jung und den Spitzen der Vereine von Auerbach und Horgau. Beide Vereine
sprechen sich für eine gemeinsame Sportanlage aus.
Februar 1969:
Besprechungen am gleichen Ort auf Einladung von Landrat Dr. Wiesenthal.
27. Mai 1970:
Gründungsversammlung des Sportzweckverbandes im Gasthaus März in Auerbach, Wahl
der Verbandsversammlung. Erster Vorsitzender wird Josef Vogg.
Sommer 1970:
Auerbacher Sportler stellen 3000 Betonsteine her. Zement und Kies wurden
gestiftet.
10. September 1970:
Das Augsburger Landratsamt genehmigt die Satzung des Sport-Zweckverbandes.
13. Mai 1971:
Schreiben des Landessportverbandes München, der den Bau dieser Sportanlage für
eine Utopie hält.
Mai 1971:
Der Zweckverband erlöst aus einer Bausteinaktion 8000 DM.
7. August 1971:
Zur 25jährigen Feier des FC Horgau veranstalten die Datschiburger Kickers einen
bunten Abend. Max Gutmann spendet den Reinerlös von 4000 DM für die Sportanlage.
1. September 1971:
Erster Spatenstich
September 1972:
Erstes Fußballspiel auf dem Nebenfeld
26. August 1972:
Während in München die Olympischen Spiele beginnen, wird über dem Rohbau des
Sportheimes das Richtbäumchen erstellt.
Oktober 1973:
Kegelbahn in Betrieb. Die Bahn ist voll ausgebucht. Nach vier Jahren sind die
Erstellungskosten gedeckt.
17. September 1974:
Der Zweckverband beschließt, beim Landessportverband einen Zuschussantrag für
eine Turnhalle (24m x 36m) zu stellen.
21. August 1975:
für die 400-Meter-Bahn wird der Kunststoff eingebaut; sechs Bahnen vom Typ B.
Januar 1976:
Die ersten beiden Tennisplätze werden beschlossen. Sie sind ab Juni 1976
bespielbar.
1. Mai 1976:
Bahneröffnung durch die SpVgg Auerbach/Streitheim. Auch die Olympiakandidatin
Claudia Steger ist dabei. Das Bayerische Fernsehen berichtet.
6./7. Juni 1976:
Leitathletik-Vergleichskampf Ungarn-Bayern auf der Rothtal-Sportanlage.
17. - 20.Juni 1976:
Feierlichkeiten zur Segnung der Sportanlage durch den Augsburger Bischof Dr.
Josef Stimpfle.
März 1978:
Der Zweckverband erhält vom Bayerischen Umweltministerium die Zusage, dass eine
Mehrzweckhalle aus dem Programm "Bayern-Freizeit-Sport" mit 60 Prozent Zuschuss
und 30 Prozent Darlehen gefördert wird.
30. März 1978:
Architekt Max Speidel wird mit der Planung einer Mehrzweckhalle beauftragt.
28. April 1978:
Die Verbandsversammlung stimmt dem Bau einer Halle einstimmig zu.
1. Mai 1978:
Aus Protest gegen die Eingemeindung von Horgau nach Zusmarshausen legt Josef
Vogg sein Ehrenamt als Vorsitzender des Sportzweckverbandes nieder. Sein
Nachfolger wird Dietmar Mayerhauser.
11. Oktober 1978
Das Landratsamt genehmigt die Horgauer Hallenpläne. Der Markt Zusmarshausen
fasst aber keinen Beschluss.
17. November 1980:
Der Zweckverband beschließt, Architekt Max Speidel den Auftrag zum Bau einer
Turnhalle zu entziehen und erwägt, mit Architekt Herbert Hawuka den Bau einer
kleineren Halle zu planen. Der Zwischenbau wird 1981 fertig.
22. Juli 1980:
Ein neuer Anlauf. Der Zweckverbandsvorsitzende wird ermächtigt, sich mit
Kreisbaumeister Schweizer ins Benehmen zu setzen, um die notwendigen Schritte
zur Planung abzustimmen.
26. September 1985:
Der Zweckverband beschließt einstimmig, fünf Architekturbüros mit einem
Wettbewerb zum Bau der Halle zu beauftragen. Hierbei gibt es Schwierigkeiten mit
der Architektenkammer.
23. Dezember 1985:
Der Zweckverband beauftragt das Architekturbüro Wachter/Meier sowie das
Architekturbüro Krause, Vorentwürfe für eine Mehrzweckhalle in der Größe 18m x
36m zu erstellen.
15. April 1986:
Auf der Grundlage der eingerichteten Vorentwürfe beschließt die
Zweckverbandsversammlung, das Architekturbüro Wachter/Meier aus München mit der
Ausarbeitung des Entwurfes und der Genehmigungsplanung zu beauftragen. Die
Gesamtkosten der Halle dürften maximal 3,2 Millionen DM betragen.
23. Juli 1986:
Einstimmig wird eine zusätzliche Unterkellerung beschlossen. Mehrkosten Rohbau:
200.000 DM
11. Dezember 1986:
Beschluss des Gemeinderates Horgau: Der Bauantrag der Halle soll durch den
Zweckverband zur Genehmigung an das Landratsamt weitergeleitet werden.
Abstimmung 12 : 1.
3. März 1988:
Der Gemeinderat Horgau stimmt dem Schlichtungsvorschlag des Landratsamtes zu, so
dass der Markt Zusmarshausen aus dem Zweckverband ausscheiden kann.
14. April 1988:
Der Zweckverband ersucht die Gemeinde Horgau, die Bauträgerschaft für die Halle
zu übernehmen.
14. Dezember 1989:
Der Gemeinderat beschließt, die Halle vor dem Baubeginn komplett auszuschreiben.
28. Januar 1990
Die Ausschreibung ergibt, dass die Halle 1,2 Millionen DM teurer würde. Im
Gemeinderat werden zu hohe Folgekosten erwartet. Die Architekten werden
beauftragt, Einsparungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
6. September 1990:
Der Gemeinderat beschließt mit 11 : 3 Stimmen, aus Kostengründen notwendige
Tekturen vorzunehmen und eine tragbare Finanzierung mit dem Verkauf der
Gemeindewiese zu bewerkstelligen.
29. November 1990:
Der Gemeinderat beschließt, nach Vorgesprächen mit den Ortsvereinen die
Ausschreibung durchzuführen. Submissionstermin ist die 9. Kalenderwoche 1991.
Der Baubeginn sollte in der 14. Kalenderwoche 1991 erfolgen.
25. Mai 1991:
Am 25. Mai 1991 wurde der 1. Spatenstich vorgenommen
26. März 1992:
Am 26. März 1992 fand das Richtfest statt.
25. Januar 1993:
Am 25. Januar 1993 wurde erstmals der Sportbetrieb in der neu entstandenen Halle
aufgenommen.
Juni 1993:
Im Juni 1993 wurden die Kegelbahnen fertig gestellt.
Juli 1993:
Nach der Fertigstellung der Kegelbahnen konnte nun auch der Kellerraum fertig
gestellt werden.
August 1993:
Im August 1993 wurden letzt endlich die Schützenstände vollständig errichtet.
September 1993:
Die
Fertigstellung der Außenanlagen fand im September 1993 statt.
23./24. Oktober1993:
Feierliche Einweihung der Halle